Djerba ist eine Insel und ist nur durch einen Damm mit dem Afrikanischen Festland verbunden. Zarzis liegt 60km südlich von Djerba. Lage ist im Norden Afrikas.
Endlich ging es nach Djerba los. Wollte ja schon am 19.04fliegen. Konnte aber nicht weil der Vulkan ausgerechnet da seine Asche verteilte. Also hieß es umbuchen und hoffen, dass 1 Woche später der Flieger gehen konnte. Und tatsächlich konnte ich am 26.04 nach Djerba fliegen.
26.04.2010 Montag
Fahrt zum Flughafen Stuttgart. Pünktlich startete die Maschine um 7.10uhr nach Djerba. Nach 2,5 std landete die Maschine dann auf dem schwarzen Kontinet. Ortszeit dort war 8.45. Jetzt sollte ich erfahren, dass ich die Woche alleine hier war, also war ich die Gruppe!!!!!!!!!!!!!!Na hoffentlich wird das gut gehen, dachte ich noch. Ich sollte nicht enttäuscht werden!!!
Ich wechselte dort noch Geld und wurde dann herzlich begrüßt und zu meinem Ferienhaus gefahren. Das Haus liegt dort wunderschön nah am Meer, hat einen schönen Garten und ist super eingerichtet. Wir verabredeten uns spontan für einen erten Ritt am Strand.Also hieß es Kleider auspacken, was Essen und sich auf den ersten ritt zu freuen. Um 14.30 ging es dann Richtung Stall los. Die Pferde waren heute schon fertig. Es konnte also los gehen. Der Ritt führte an den Strand, vorbei an Häuser und Einheimischen. Wir trabten und gallopierten hintereinander am Strand entlang-herrliches Gefühl.Glücklich ging ich an diesem Abend zum Haus zurück. Ich machte mir selbst Essen. Später schlief ich erschöpft ein.
27.04.2010 Dienstag
Um 8.15uhr haben wir uns im Stall getroffen, bin die 10 Minuten zu Fuß gelaufen. Oben angekommen waren die Pferde auch heute fertig, sodass wir Richtung Olivenhainen starten konnten. Der Weg führte uns wieder ans Meer. Wir trabten und gallopierten wieder hintereinander. Herrlich diese leicht zu reitenden Hengsten unter einem zu spüren.Der Ritt dauerte ca. 2,5std. Nach dem Ritt legte ich mich ein wenig in die Sonne. Abends entschloss ich mich ins Strandhotel zu gehen. Essen war lecker. Müde ging ich ins Bett. Es regnete die ganze Nacht so dass es abkühlte.
28.04.2010 Mittwoch
Wir trafen uns um 8.30Uhr im Stall. Es sollte heute wieder an den Strand gehen. Wir ritten nebeneinander her und trabten auch. Kein Proplen für die Pferde, man musste nur aufpassen, dass die Köpfe nicht zueinander kamen. Sonst beißen sie sich in die Nase-sind halt Hengste. Wir ritten auf dem Rückweg durch Dörfer und über die Olivenhaine. An einem geraden Stück, sagte Sarah, dass wir die Pferde jetzt laufen lassen können. Gesagt getan und los ging es in vollem Gallopp. Herrlich dieses Gefühl von Freiheit. Schwierig wurde es kurz beim Durchparieren. Aber selbst nach diesem schnellen Galopp konnte man die Pferde wieder ruhig gallopieren. Einfach schön dieses Gefühl.ZUm Abendessnen ging es wieder ins Strandhotel.
29.04.2010 Donnerstag
Pünktlich um 9.00Uhr ging es los. Aber diesmal mit einem Dromedar. 2std. in den Olivenhainen mit dem Schaukeltier war schon lang und auch anstrengend, hatte danach Muskelkater. Aber schön war es trotzdem. Durfte das Tier auch selbst "führen". Das Tier ging ein paar mal in die falsche Richtung oder kehrte einfach um oder blieb stehen. Danach war Entspannung angesagt. Um 14.30 ging es nach dem Putzen zum Ausritt los. Der wie immer zum Strand führte. Dort hatten wir wieder herrliche Trab-und Galloppstrecken. Schön wenn der Seewind bläst und die Tiere so schön laufen un d sich jederzeit regulieren lassen. Abends aß ich wieder im Strandhotel. War wieder lecker.
30.04.2010 Freitag
Hatte heute den ganzen Morgen für mich. Konnte so auschlafen und in der Sonne liegen. Um 14.30 traffen wir uns dann zum Ausritt.. Es ging wieder an den Strand, diesmal so weit hinaus, bis wir an eine Fläche kamen, wo weit und breit niemand zu sehen war. Sarah blickte sich um und sah mich grinsend an und sagte: So jetzt können wir die Pferde laufen lassen und los gings. In atemberaubenden Tempo fetzten die Pferde zurück, als wieder etwas in Sicht war, konnten die Pferde ohne Prbleme zurück in den Trab und dann in den Schritt geführt werden. Aber herrlich war es gewesen. Jetzt war auch dieser Tag zu Ende, ich aß Abends wierde im Strandhotel.
01.05.2010 Samstag
Wir trafen uns wieder Morgens zum Reiten.Ich bekam Emir den Palomino-Wallach. Wir sind über die Olivenhaine zum Strand, wo er noch schön weiß war, das Meer türkis-farben war und einem das Gefühl gab in der Karibik zu sein. Wir sind wieder neben einander geritten. Es gab auch heute herrliche Strecken zum traben und gallopieren. Nachmitags beschloss ich eine Quadtour zu machen. Ich saß noch nie auf so einem Ding und dann gleich 2 std. Mit dem Lenken war es am Anfang schwierig, ging aber mit der Zeit. Wir fuhren ganz raus, bis man dachte, dass die Welt hier aufhöre. Man sah weit und breit nichts mehr und der Wind raubte einem schier den Atem. Ein tolles Erlebnis. Heute aß ich das letzt Mal in dem Strandhotel.
2.05.2010 Sonntag
Heute Morgen hieß es noch mal ausschlafen. Und um 14.30 ging es los zum letzten Ausritt. Auch dieser führte wieder zum Strand. Herrlich Halib unter mir zu spüren, der zwar laufen wollte, aber niemals losrennen würde. Wir trabten und galloppierten ausgiebig. Danach machten wir noch eine Klettertour zum Canyon. Und dann ging es in den Stall zurück.Schön war diese Woche bei Sarah und ihren tollen Pferden gewesen. War überrascht wie rittig die Pferde waren und doch dabei ihr Temperament behielten.
3.05.2010 Montag
Heute Morgen ging es mit Condor um 9.45Uhr nach stuttgart zurück. Wir starteten pünklinh und landeteten mit ein paar Lndeproblemen um 13.20Uhr in Stuttgart. Kann es kaum fassen, wie herrlich die Woche bei Sarah war.
Pferde:Wurden alle mit Pelham geritten, ließen sich dadurch jederzeit und in jeder Gangart regulieren. Konnten aus schnellen Gangarten sofort wieder im Schritt geritten werden. Waren trotzdem fleißig und forwärts-gehend.Alle Hengste, 1 Wallach. Super gepflegt und ohne Wunden. Sehr rittige Tiere.
Landschaft:flach, mit Palmen, Olivenhainen, weiten Stränden, Küsten und Häuser im maurischen Stil. Strände waren fast alle dreckig, sowei in Wohngegenden und in den Olivenhainen.
Klima:Heiß mit Wind am Meer, Abens kühl
Essen Frühstück mit im Preis. Eier waren von den eigenen Hühner, sonst gab es ein Strandhotel, wo man essen konnte oder im 10 mim. entfernten Hotel konnte man auch am Büffet teilnehmen.
Leute:Man sollte sich nicht überreden lassen Dinge zu tun, die man nicht möchte. Oder gar die Telefonnummer raus geben bringt nur Ärger.
Fazit: Der Urlaub wäre in einer GRuppe noch besser gewwesen, man hätte so mehr unternehmen können. Der Urlaub ist absolut zu empfehlen, für die, die gerne Strandritte unternehmen wollen, mit temperamenvollen Pferden klar kommen und die nicht drauf aus sind kopflos durch das Gelände zu preschen. Die Pferde sollen ja weiterhin rittig bleiben.
Wer mehr Infos zur Reise, Land und Leute haben möchte kann mich gern anschreiben.