Freitag, 10. September 2010, 22:24 UTC+2
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reiten an lahn und rhein, 3-täler-trail, 13.-16.05.2010
3-täler-trail
so, am sonntag sind wir erst nach hause gekommen, aber ich will doch schnell einen bericht schreiben, bevor die eindrücke allzusehr verblassen:
also schonmal vorweg genommen: es war ein super tripp. hat meine erwartungen bei weitem übetrroffen.
die temperaturen hätten zwar ein bisschen höher sein können und auch den regen am freitag hätten wir nicht gebraucht, aber letztlich hat beides auch nicht wirklich gestört.
wir (7 teilnehmer und der rittführer) sind 4 tage durch eine abwechlungsreiche landschaft geritten, haben gestaunt uns unterhalten, gelacht und uns gewundert.
wir haben die ausgeglichenen, robusten, sehr leistungsbereiten aber immer gut händelbaren pferde genossen.
nach der, für den rittführer jens nicht ganz einfachen, pferde-verteilung und als endlich alles eingepackt war ging es los.
daran, dass unseren rittführer nichts in eile versetzen kann und dass zeitangaben nur ein grobes raster darstellen, mussten wir uns erst gewöhnen, aber dann hat es die sache doch sehr entspannt gemacht.
es folgte ein toller reittag, an dem ich feststellen musste, dass australische stocksättel doch etwas gewöhnungsbedürftig sind.
wir waren recht flott ungerwegs mit längeren trab- und galoppstrecken über weite felder, aber auch an autobahnen entlang - und unten durch - sowie durch ortschaften. dann folgte eine mittagspause in einem sehr noblem etablissement, danach gings durch ein tal (ich erspar euch die ganzen namen) hin zu unserem übernachtungsdomizil.
dort wurden die pferde versorgt und dann gab es (spät, aber umso mehr haben wir uns darauf gefreut) ein abendesssen a la carte eine gesellige runde und danach eine ruhige nacht in einem gemültichen, sauberen zimmer - komfortabler als erwartet.
nach einem tollen frühstückbuffet raus in den nieselregen, die pferde fertig gemacht und weiter gings (das gepäck reiste im tross- fahrzeug, liebevoll gepackt von klaus, unserem trossfahrer, den wir zwischendurch auch immer wieder getroffen haben zwecks getränkeverteilung oder um an ach so wichtige sachen aus unserem gepäck zu kommen.
es folgte ein tag mit längeren schritt-phasen aufgrund des gefälles und der wegbeschaffenheit. es waren aber super-tolle wege, wo man aus dem staunen über die landschaft und die tatsache, dass man sie zu pferde erkundete kaum herauskam. nach der mittagpause als geplantes highlight eine längere strecke in einem fluss und die bewältigung der sehr steilen böschung in beiden richtungen.
da es auf der strecke allerdings starken windbruch gegeben hatte, den wir irgendwie umgehen/überwinden mussten, gab es noch das ein oder andere ungeplante highlight, bei dem ne ganze menge adrenalin gepumpt wurde.
das ganze wurde auch zu einer lektion darüber, wie geändegängig pferde wirklich sind und was im sattel alles möglich ist.
großes kompliment hier an die pferde, die furchtlos und bereitwillig sich den herausforderungen stellten und an die allzeit souveräne rittführung. - ein richtiger abenteuertag. (ach so, geregnet hats auch, aber das war dann eher nebensächlich).
belohnt wurden wir bei unserer verspäteten ankunft mit einem super leckeren abendessen in unserem nächsten übernachtungsdomizil, einer privaten pension auf einem uralten anwesen, liebevoll hergerichtet, auch die zimmer für die gäste und mit sehr persönlicher betreuung.
nach diesem nicht nur für die pferde anstrengenden tag, war der nächste etwas ruhiger gestaltet. da wir auch in der kommenden nacht im gleichen domizil übernachten würden, gabs weniger zu packen. wir machten einen gemütlichen ritt (trotzdem gewürzt mit einigen trab- und galoppstrecken),mittagspause an einer burg und nachmittagshalt ein einer kleinen brauerei mit seeehr leckerem bier.
zurück zu unserem domizil, wo uns ein leckeres abendessen (gegrilltes mit diversen salaten) erwartete und auch mit gesundem appetit verspeist wurde.
nach einem wiederum üppigen frühstück konnten wir uns kaum von unseren gastgebern trennen, waren dann aber doch irgendwann wieder aufder piste. auf verschlungenen wegen vorbei an burgen hinunter zur lahn, dort eine längere pause am wasser ( die pferde haben wie immer vorbildlich ruhig auf uns gewartet) und dann kraxelnderweise aus dem tal und im bogen zrück zu unserem ausgangspunkt, immer wieder auch im lockeren trab oder auch galopp.
dann waren wir zurück und haben die pferde nach dem versorgen auf ihre große koppel entlassen und konnten uns gar nicht so recht trennen ... so schön war die gemeinsame zeit gewesen... und man war sich sicher:so was werden wir bestimmt noch mal machen, vielleicht kriegen wirs sogar in der selben besetzung hin.
im anhang findet ihr einige momentaufnahmen.



