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UKE

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Samstag, 24. Juli 2010, 15:17

Abenteuer Himalaya - Reiten in Ladakh

Reiten im Himalaya am Dach der Welt
Diesmal zog es uns zum Reiten in den Norden von Indien, genauer gesagt nach Ladakh einer Region des indischen Bundesstaates Jammu und Kashmir, das an der Grenze zu China, Tibet und Pakistan liegt.

Zuerst ging es mit dem Flugzeug von München nach Delhi direkt in einen heftigen Monsun Gewittersturm. Das Gewitter tobte so heftig über Delhis Flugplatz , das eine Landung nicht möglich war. So flogen wir noch ein paar großen Runden rund um Delhi und erst als das Gewitter ein Stück weitergezogen war konnten wir endlich landen. Da es für uns erst am nächsten Morgen weiter per Flugzeug nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh gehen sollte, nutzen wir die Zeit um ein wenig Delhi zu erkunden. So besichtigten wir das „Rote Fort", eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche des Mogulreiches in Indien mit seinen eindrucksvollen Bauten. Das Rote Fort wurde zwischen 1639 und 1648 für den Mogulkaiser Shah Jahan erbaut und gehört seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Den Namen erhielt das Fort von der roten Farbe des für die Festungsmauer verwendeten Sandsteins. Wir bestaunten die eindrucksvollen Gebäude aus Marmor und Sandstein, der Perlenmoschee, die Badehäuser des Harems mit seinen kostbaren Einlegearbeiten, die Audienzhallen, die Pavillons und wanderten durch die Gärten mit dem Blick auf den Fluss Yamuna. Wir ließen uns mit einer Fahrradrikscha durch das Gewimmel und den Trubel der Altstadt von Delhi fahren und besichtigten die große Freitagsmoschee Jama Masjid, der größte moslemische Gotteshaus in Indien. Wir stärkten uns mit unserem ersten Masala Milk Tea, tranken den frischen Saft einer Kokosnuß, besuchten einen Gewürzhändler, der uns die ayurvedische Heilwirkung der einzelnen Gewürze erklärte und ließen das bunte Gewimmel und Gebimmel, Gehupe und die Gerüche auf uns wirken.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Leh , der Hauptstadt von Ladakh die auf einer Höhe von 3500 Metern liegt. Dort verbrachten wir ein paar Tage zur Akklimatisation an die Höhe und um einige der vielen Kulturschätze des Tales zu besichtigen. Viel von dem, was man inzwischen vergeblich in Tibet sucht, findet man hier in Ladakh – das auch Klein-Tibet genannt wird. Einige der Tibeter haben sich nach Ladakh flüchten können und auf der Changtang Hochebene, auf der wir reiten wollten, ziehen sowohl ladakhische als auch tibetische Nomaden mit ihren Herden umher. Da das Land sehr karg ist, ging es am Anfang zum Teil nicht ohne Streitigkeiten ab, die aber inzwischen beigelegt wurden, da die Weidegebiete an die Familien auf der Hochebene neu verteilt wurden.

Wir ließen uns von den Schätzen des tibetischen Buddhismus der Klöster Shey, Thikse und Hemis verzaubern und jedes Kloster war auf seine Art etwas Besonderes. Wandmalereien, Skulpturen, Hörnerklang und Trommeln, Gerüche und Farben entführten uns in eine andere Welt.

Nach drei Tagen ging es dann den Pferden entgegen, die auf der Changtang Hochebene auf uns warteten. Zuerst ging es über den Leh- Manali Highway ein Stück am Fluß Indus entlang und dann über den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt – dem Tanglang La mit 5200 Metern Höhe. Von Highway kann da eigentlich gar keine Rede sein, denn jetzt bei der Schneeschmelze im Juli war es eher eine abenteuerliche Sand- Felspiste, die immer wieder durch liegengebliebene LKW´s blockiert wurde. Doch irgendwann standen wir auf dem Pass und brachten etwas atemlos unsere Gebetsfahnen an der Spitze des Passes an, um die Götter zu besänftigen. Von dort war es dann nicht mehr allzu weit bis zu unserem Zielort auf der Hochebene bei etwa 4300 Metern. Hier warteten schon unsere Zelte an einem Bach auf uns, die nur noch eingeräumt werden wollten. Selbst ein Klozelt stand dort und ein Speisezelt um uns vor dem kalten Wind, der von den Bergen wehte, zu schützen. Wir kamen uns vor wie englische Lords und Ladies aus vergangenen Tagen des Empire.

Etwas oberhalb befanden sich die Zelte der Changpa Nomaden, die uns "unsere" Pferde zur Verfügung stellten. Wir wurden mit freundlichem „Juley" von den Kindern und Erwachsenen begrüßt und bestaunt und waren herzlich eingeladen unseren ersten Buttertee bei ihnen zu probieren, damit sie uns näher kennenlernen konnten. Wir bestaunten das Innenleben des Yakhaar Zeltes das sich über einer Grube, die mit Steinen befestigt war spannte. So waren die Sitzgelegenheiten Kälte- und Windgeschützt, denn sie befanden sich in der Steingrube und das darüber gespannte Yakhaarzelt sorgte für eine gute Belüftung des oberen Teils des Zeltes. Gegenüber vom Eingang gab es einen großen Altar für die buddhistischen Götter, ein eiserner Ofen in der Mitte mit einem Ofenrohr und dann gemütliche Sitzgelegenheiten, die in der Nacht als Betten dienen. Die Hausfrau butterte den Buttertee für uns in einem reich verzierten Gefäß und ließ uns kosten. Ein wenig eigenwillig schmeckt dieser Buttertee schon und erinnert eher an eine leichte salzige Suppe, als an Tee war aber gut trinkbar.

Kaum hatte ich einen Schluck getrunken, wurde sofort nachgeschenkt, denn der Tee soll immer heiß getrunken werden und nicht abkühlen. Erst als ich nach einer Weile demonstrativ meine Hand über die Tasse legte, machte ich dem ein Ende. Dazu gab es eine Art getrockneten Käse und getrocknetes Yakfleisch, das sehr lecker schmeckte, doch vom Geschmack sehr ungewohnt war. Unsere Gastgeberin hatte 4 Kinder, 2 Mädchen und 2

Jungen, wobei sie den einen Jungen mit 5 Jahren als Mönch ins Kloster zum Lernen gegeben hatte. Sie erzählte aber auch, dass es inzwischen seit 2009 für die Changpa Nomaden eine mobile Zeltschule für die Kinder geben würde, wo sie von Frühjahr bis Herbst von einem Lehrer unterrichtete würden, der mit den Nomaden umherzieht. Wir sahen nachher noch draußen vor dem Zelt zu, wie Zeltbahnen und Teppiche gewebt wurden. Dabei wird der Webstuhl um den Körper geschlungen und über Hölzern an Steinen gespannt.

Dann kam der Mann unserer Gastgeberin mit den Pferden aus den Bergen und natürlich mussten wir sofort hin, um die Pferde in Augenschein zu nehmen. Es waren kräftige Ponys mit einem Stockmaß von 135-150 cm, die als Spiti oder Zanskar Ponies bekannt sind, der zähen Rasse hier auf der Hochebene. Munter zerzaust schauten sie uns an und wir versuchten uns schon einmal einen Liebling auszusuchen, der uns die nächsten Tage durch die traumhafte Landschaft tragen sollte. Während wir so in der Abendsonne standen und uns mit den Ponys beschäftigten kamen die Herden der Nomaden heim. Plötzlich waren die Hügel und Senken rund um das Lager voller Paschminaziegen, Schafe und Yaks, die langsam dem Lager zustrebten. Sehr interessiert wurden unsere Zelte von ihnen beschnuppert, die da so plötzlich an ihrem abendlichen Heimweg lagen. Großes Gedränge gab es kurz vorm Lager an der schmalen Brücke über den Fluss, nur die Yaks pflügten mitten durch die Fluten und wir konnten uns nicht satt sehen an dem Gewimmel der Tiere. Im Lager wurden dann die Herden in die entsprechenden Einfriedungen getrieben und gleich wurde damit angefangen die Tiere zu zählen, sie für das Melken zusammenzubinden und dabei auch gleich die eine oder andere kleine Verletzung der Tiere zu versorgen. Nun wachten auch die großen Hunde auf, die die Tiere in der Nacht bewachen. Vorher lagen sie eher träge in der Sonne und hoben nur mal den Kopf, als wir an ihnen vorbeigingen, doch als die Herden kamen wurden sie munter, bellten und bewachten die Herden. Nun konnten wir uns auch nicht mehr so unbedarft dem Nomadenlager nähern und mussten ein wenig Vorsicht walten lassen. Die Nomaden aus dem Rupshu Distrikt von Kharnak bleiben mit ihren Herden etwa 6 – 8 Wochen in diesem Gebiet, bevor sie weiterziehen und andere Familien der Kharnak Nomaden, die Weidegründe besetzen. Vor 4 Jahren waren es noch 60 Familien aus dem Gebiet von Kharnak, die hier ihre Herden weiden ließen, jetzt sind es nur noch 25 Familien, da das Leben als Hirten so hart ist. Obwohl es mich wundert, das der Boden überhaupt so viel Futter für die Herden hergibt, denn diese Familien haben alleine mehr als 1000 Yaks, die Ziegen und Schafe sind von der Anzahl her noch um vieles mehr.

Am nächsten Morgen weckt uns unsere Crew mit dem Ruf „Good Morning Tea" for you. So wärmten wir uns noch im Schlafsack die Finger an einer heißen Tasse Tee nach einer frostklaren Nacht. Kurze Zeit später kam dann eine Schüssel mit warmem Wasser für die Katzenwäsche am Morgen. Für den Abend wurde uns dann ein Duschzelt angekündigt – was für ein Luxus. Nach dem üppigen Frühstück mit Omelett, Toast, Porridge etc. und viel Tee ging es zu den Pferden. Vorher hatten wir unsere Taschen gepackt, alles andere, wie z.B. den Zeltabbau erledigte unser Team. Die Steigbügel am Sattel waren schnell eingestellt und wir erhielten eine Kurzeinweisung fürs Reiten. Ein Zug am Zügel nach links heißt links herum, ein Zug nach rechts heißt

rechts herum und ein Zug nach hinten heißt Halt. Ein längeres Anbindeseil, das auch an der Trense befestigt war diente dazu, es neben dem Kopf zu schwingen oder das Pferd auf den Hintern damit anzutreiben, damit es schneller läuft … und dann hieß es auch schon Aufsitzen. Wir wurden mit einem freundlichen „Juley" von den Nomaden verabschiedet und wir freuten uns auf die Strecke, die vor uns lag. Die Pferde starteten gleich in einem flotten Tölt und es war ein sehr angenehmes Gefühl, so durch die Landschaft zu gleiten. Der Himmel war fast wolkenlos und nach der kalten Nacht wurde uns schnell warm. Da waren wir froh über unseren Hut und die Sonnenbrille bei der starken Sonneneinstrahlung in dieser Höhe. Die Landschaft war eher braun und trocken und wir sahen nur in der Ferne Schneeberge und die eine oder andere Herde der Nomaden. Eine schöne Ebene lud zum flotten Galopp ein und die kleinen Pferde schossen nur so davon mit uns. Gegen Mittag kamen wir in die Nähe des Tsokar Sees, wo bereits unsere Zelte aufgebaut standen und das Mittagessen auf uns wartete. Die Pferde wurden abgesattelt und gehobbelt und machten sich gleich daran ihr Mittagsessen zu suchen. Wir genossen neben einem schmackhaften Essen auch einen schönen Blick auf den See in der Ferne und machten uns dann daran unser Zelt einzuräumen und ein wenig Siesta zu halten. Erst am Nachmittag zur „Teatime" erwachten unsere Lebensgeister aufs Neue und während wir noch Tee tranken, wurden unsere Pferde bereits wieder eingefangen und gesattelt. Im schönsten Nachmittagslicht ritten wir zum See, der von einer leichten Salzkruste umgeben war und wie ein blaues Juwel vor den Bergen leuchtete. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf eine kleine Herde von Kiangs (tibetische Wildesel) von etwa 14 oder 16 Tieren. Wir konnten sie gut beobachten, aber leider konnten wir nicht sehr nahe an sie rankommen, da sie eine recht große Fluchtdistanz hatten. Am See gab es auch einige Wasservögel – Gänse und eine Art Seeschwalbe. Wir erkundeten den See, nutzen die eine oder andere Gelegenheit für einen Galopp und fühlten uns den Himmel sehr nahe.

Beim letzten Galopp vorm Zeltlager kam dann mein Mann leider der Erde zu nahe, da er sich unfreiwillig von seinem Pony trennte. Er kam unglücklich am Boden auf und es war gleich zu sehen, das mit dem linken Arm und der Hand etwas nicht stimmte.

Da wir direkt an den Zelten waren, konnte unser Führer gleich einen Jeep organisieren, mit dem wir zur Krankenstation am Tsokar See fuhren. Leider war diese nicht besetzt und so beschlossen wir, zum Röntgen ins Krankenhaus nach Leh zu fahren. Ich packte mit Hilfe unserer Freundin unsere Sachen zusammen, wünschte ihr noch einen tollen Ritt und wir wurden dann 6 Stunden erst im letzten schönen Abendlicht und dann bei dunkler Nacht über den Tanglang La Pass nach Leh gefahren. Hier wurde gleich geröntgt und die Ärztin schlug bei dem komplizierten Handbruch eine OP in Deutschland vor. Unser Führer und der Veranstalter vor Ort kümmerten sich rührend um uns, besorgten Hotelzimmer, Essen und Trinken für uns, obwohl es inzwischen weit nach Mitternacht war. Am nächsten Tag halfen sie uns dann dabei Telefongespräche nach Deutschland zu führen, denn das ist in Leh, das im Grenzgebiet liegt, nicht so ganz einfach. Nur von bestimmten Telefon - Läden mit Lizenzen dürfen Gespräche ins Ausland geführt werden, weder vom Hotel noch vom Handy aus. Dank unserer Auslandskrankenversicherung beim ADAC - die Versicherung des Reiseveranstalters verweigerte Hilfe und Unterstützung - erhielten wir schnell Flüge nach Deutschland und eine Hotelübernachtung in Delhi und so konnte ich als Patientenbegleitperson den VIP Service der Fluggesellschaft genießen, während mein Mann die meiste Zeit des Fluges ruhte. Vom Flughafen ging es dann gleich ins Krankenhaus und die OP liegt inzwischen hinter uns und die Fäden sind gezogen. Unsere Freundin hat uns von dem Rest der Reitstrecke vorgeschwärmt mit den richtig fetten Murmeltieren im Murmeltiertal, den wundervollen Schwarzhalskranichen am Tsomori Ri See und die Farben der Landschaft.

Der Service während der Reise war unbeschreiblich, denn so wurden wir auf noch keiner unserer Reiterreisen verwöhnt und unsere Freundin erzählte davon, das sie für die Nacht eine Wärmflasche bekam, als sie erzählte, sie hätte Nachts einmal kalte Füße im Schlafsack gehabt.

Obwohl wir früher nach Hause geflogen sind, war es eine wunderschöne Reise mit unglaublichen Eindrücken. Die Ponys sind unglaublich mit ihrer Kraft und ihrer Gehfreude und haben uns so einen schönen Einblick in diese besondere Hochebene gegeben. Die Menschen so freundlich und hilfsbereit und überall schallte uns das „Juley" entgegen. Durch die Höhe fühlte ich mich dem Himmel irgendwie näher und war gezwungen alles etwas langsamer und bewusster zu tun. Wir haben so viele schöne Eindrücke mit nach Hause genommen, von denen wir noch lange zehren werden.

Hottehüh

fleißiger Benutzer

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2

Freitag, 30. Juli 2010, 14:31

Dem Himmel ein Stück näher oder am Dach der Welt

Hallo Ute,
schöner Reisebericht :thumbsup: von einer Reiterreise, die neu ins Programm aufgenommen wurde und somit durftet ihr als erste „Tester“ diese schöne Reise erleben. Du hast sehr ausführlich und informativ über Land und Leute, Bräuche und Esskultur berichtet. Buttertee, der wohl eher einer Suppe gleichkommt, klingt interessant. Getrocknetes Bisonfleisch habe ich schon einmal gegessen, war stark gesalzen und man konnte es gut als Knabbersnack für unterwegs mitnehmen. Daher denke ich, dass Yakfleisch ähnlich schmeckt.

Schade, dass ihr den Trail nicht bis zum Schluss genießen konntet. Ein Sturz ist ärgerlich und nicht immer ganz ungefährlich, daher hoffe ich, dass es deinem Mann besser geht und alle Wunden verheilt sind, damit ihr noch weitere schöne Reiterreisen gemeinsam unternehmen könnt. :thumbup: Vielleicht überlegt ihr euch ja diese Reise irgendwann zu wiederholen. Indien interessiert mich auch sehr, vor allem der Pushkar- oder Jodpur-Trail, aber da muss ich noch was sparen. Bei mir geht es nächstes Jahr erst einmal nach Chile zum Abenteuer „Anden“, auch ich werde dann dem Himmel ein Stück näher sein. :P

PS.
Übrigens werde ich vor dir in der Lüneburger Heide sein, am ersten Septemberwochenende, und meinen Gewinn einlösen. Schade, dass wir uns dort nicht treffen, wäre bestimmt sehr lustig geworden, gibt es in der Reiterklause doch immer was tratschen.

LG Birgit :L:

UKE

seltener Benutzer

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3

Dienstag, 3. August 2010, 08:01

Hallo Birgit,

ja schade das es nicht mit einem Treffen in der Lüneburger Heide klappt, denn das wäre sicher nett geworden sich mal zu sehen und über Reiterreisen zu ratschen. Meinem Mann geht es schon wieder ganz gut und er trainiert fleißig mit der Krankengymnastin und genießt Lymphdrainage nachdem die OP Naht zugewachsen ist.

Nächstes Jahr werden wir wohl im Sommer auf eine Reiterreise verzichten, denn nach 11 Monaten müssen Stifte und Metallplatte aus der Hand wieder raus und bis er dann wieder alles zugewachsen ist ... Aber die Reiterreisen werden uns nicht loslassen, wir haben noch viele Wunschziele.

Anden klingt ja auch hoch hinaus und wird sicherlich toll.

Das Yakfleisch war übrigends überhaupt nicht salzig, da es pur luftgetrocknet war. Es war etwas faserig, hatte einen leichten Wildgeschmack und war wirklich lecker, aber ungewohnt für meinen Gaumen.

Wir werden sicherlich noch voneinander lesen

Liebe Grüße

Ute

Sandra B.

unregistriert

4

Dienstag, 10. August 2010, 12:44

Kurze Frage

Liebe Ute,

vielen Dank für den tollen Bericht, dieser Trail hatte mich schon immer interessiert. Ihr macht wirklich immer tolle Reisen. Tut mir leid, dass ihr den Ritt diesmal nicht zuende führen konntet, aber es ist ja nochmal gut ausgegangen. Ich bin allerdings über den Satz "
Versicherung des Reiseveranstalters verweigerte Hilfe und Unterstützung" gestolpert. Wie erklärt sich das denn? Wofür hat man die dann? Vielleicht sollte ich dann auch noch schnell eine Versicherung beim ADAC abschließen, bin bald auch wieder auf dem Pferd unterwegs.

Viele Grüße
Sandra


Wiggo

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5

Dienstag, 10. August 2010, 15:14

Versicherung

Die Kundin UKE ist bereits über 10x mit PFERD & REITER verreist und war daher vollständig auf Kosten von PFERD & REITER versichert. Die Versicherung musste aber erst wegen der Doppelversicherung nachfragen. Nachdem der PFERD & REITER - 24-Stunden-Notdienst angerufen wurde, hatte dieser die Angelegenheit innerhalb weniger Minuten geregelt. UKE bekommt daher u.a. durch die im Versicherungspaket enthaltene Reiseabbruchversicherung die nicht genutzten Leistungen erstattet.

Eine Versicherung zusätzlich zu den von PFERD & REITER angebotenen ist nicht notwendig, zumal die meisten Fremdversicherungen keine (für Reiter sehr wichtige) Reiseabbruchversicherung beinhalten. Zudem kann es bei Doppelversicherung zu einer Bearbeitungsverzögerung führen. Wiggo Wehner PFERD & REITER


UKE

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6

Sonntag, 15. August 2010, 08:18

Versicherung

Liebe Sandra,

für den Krankenrücktransport sollten wir lt. der Hanse Merkur Versicherung auf eigene Rechnung nach Delhi fliegen, um uns einem Arzt der Versicherung in Delhi vorzustellen. Dann sollte über alles weitere entschieden werden. Da war der ADAC besser organisiert.

Die Verhandlungen mit der Hanse Merkur zur Reiseabbruchversicherung laufen noch. Wenn du mehr Informationen möchtest schicke mir doch ein Mail an kelmj@web.de

Liebe Grüsse

Ute

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